Gemeindenachricht

Breitbandausbau in Zwerenberg


Reges Interesse am Infoabend zum Breitbandausbau in Zwerenberg

Bis auf den letzten Platz besetzt war am 16. September 2021 die Neuweiler Waldschulhalle anlässlich der Informationsveranstaltung zur Umsetzung der künftigen Internetversorgung in Zwerenberg. Der im Zuge der Bundesförderung erfolgende Ausbau umfasst dabei weite Teile des Ortes und geht bis in das jeweilige Gebäude selbst. Damit kommen auf die Grundstückseigentümer für den Anschluss des eigenen Gebäudes keine Kosten zu.

Vorgestellt wurde die Ausbaumaßnahme von Klaus Kaiser von der Netze BW, die mit der Baumaßnahme im Zuge der zweiten Generalunternehmerausschreibung des Landkreises Calw beauftragt wurde. Dieser zeigte die Baubereiche, die im ersten Zug den gesamten Ort mit Ausnahme des Gebiets Amselweg / Bernecker Straße umfassen, auf. Diese beiden Straßenzüge werden aufgrund weiterer Koordinierungen an das Ende des Ausbaus gestellt. Ansprechpartner für den Bau vor Ort wird Oliver Teufel von der Netze BW sein. Zur Umsetzung betonte er, dass der Breitbandausbau durch Fördermittel des Bundes und des Landes Baden-Württemberg bezuschusst wird und sich dadurch die einmalige Möglichkeit ergibt, den Glasfaser-Hausanschluss bis in das jeweilige Gebäude kostenfrei zu erhalten. Nicht beinhaltet ist die Verteilung innerhalb des Gebäudes, für die, so Kaiser, ein Elektriker angesprochen werden sollte. Auch war zu hören, dass Zwerenberg voraussichtlich innerhalb eines Jahres in den Genuss des schnellen Internets kommen soll. Startschuss für die Tiefbauarbeiten soll noch im Oktober 2021 sein. Im Anschluss an den Tiefbau erfolgt dann das Einblasen der Glasfaserkabel selbst und der Anschluss der aktiven Technik. Dabei kommt die neueste Glasfasertechnologie mit einem Ausbau fttb (Fibre to the Building) zum Einsatz, die auch zukunftssicher ist, erklärte Kaiser.

Die Breitbanddienste selbst, wie beispielsweise schnelles Internet, werden vom zukünftigen Betreiber des Glasfasernetzes gesondert angeboten und erfordern die Vereinbarung eines eigenen Vertrages. Alexander Siebnich informierte über das Angebot des späteren Versorgers „nswnetz“. Hierzu verwies er auch auf den betreffenden Flyer für private Anschlüsse. Aktuell werden Verbindungen bis 400 Mbit pro Sekunde angeboten, technisch bestünde aber die Möglichkeit, bis ein Terrabit pro Sekunde übertragen zu können. Die Versorgung selbst erfolgt über das sogenannte Backbone-Netz des Landkreises Calw. Als Vertreter des Landkreises informierte Bernd Land zum Thema Backbone, also dem vorgelagerten Netz, sowie über allgemeine Themen zum Ausbau und der Breitbandversorgung im Landkreis. Bürgermeister Martin Buchwald bedankte sich für die umfassende Bezuschussung durch Fördermittel des Bundes aus dem Programm Breitbandausbau zur Hälfte sowie weitere 40 Prozent als Ko-Finanzierung des Landes Baden-Württemberg.

Auch wenn die kostenfreie Verlegung der Glasfaserinfrastruktur im Haus selbst endet, liegt der Anschluss in die Gebäude selbst in der Verantwortung der Eigentümer. Hierzu muss im Vorfeld des Ausbaus die betreffende Vereinbarung mit der Netze BW, die jeder Grundstückseigentümer zugesandt bekommen hat, unterzeichnet und damit die Netze BW beauftragt werden.

  • Als Ansprechpartner der Gemeinde steht Bernd Günthner zur Verfügung unter der Rufnummer 07055 9298-14 oder per E-Mail: guenthner@neuweiler.de beziehungsweise Fax: 07055 1799.
  • Bei Fragen zum Glasfaser-Hausanschluss oder zu der optionalen Möglichkeit der Inhouse-Verkabelung, also der Verlegung der Glasfaserleitungen innerhalb des Wohn- oder Gewerbeobjektes wendet man sich direkt an die Netze BW unter der Rufnummer: 0711 28920640 oder per E-Mail an: tk_hausanschluss_mitte@netze-bw.de.
  • Bei Fragen zu Telekommunikations-Produkten hilft gerne die brain4kom telefonisch unter der Rufnummer 07051 1579050 oder per E-Mail an neuweiler@nswnetz.de weiter.